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Marke

F-One Wingfoil: Wings, Foils und Boards im Überblick

Geprüft
14.10.2026
Quellen
18
Lesezeit
8 Min

F-One ist ein Familienunternehmen aus Südfrankreich mit Sitz in Pérols bei Montpellier. Gründer ist der frühere Windsurf-Profi Raphaël Salles. Bekannt wurde F-One mit Kiteboards und dem Kite Bandit. Im Juli 2019 brachte die Firma laut eigener Chronik mit dem Swing einen der ersten Serien-Wings auf den Markt. Heute bekannt sind vor allem der Strike und die Rocket-Boards.

Gut zu wissen

Foil23 hat keine Partnerschaft mit F-One. Alle Preise sind UVP laut Hersteller-Onlineshop, Stand Oktober 2026. Aussagen zu Fahreigenschaften sind Herstellerangaben.

Wer steckt hinter F-One?

Hinter F-One stehen Raphaël und Sophie Salles, heute gemeinsam mit Sohn Julien. Raphaël Salles fuhr laut Firmenchronik ab 1981 professionell Windsurf-Weltcup. Seine Segelnummer F-1 gab der Marke den Namen. Die Firma will laut eigener Darstellung unabhängig und in Familienhand bleiben.

Vom Windsurfboard zum Wing

Laut TheKiteMag startete Salles 1994 mit Windsurfboards und ging 1996 zum Kiten. 1997 stellte F-One laut Chronik das Kiteboard „red 215“ vor. 2008 folgte der Kite Bandit, 2015 die erste Kitefoil-Kollektion. Ende 2018 kam der erste Wing-Entwurf von Designer Robert Graham. Im Juli 2019 ging der Swing in den Verkauf, wenige Monate später der Strike.

Firma heute

Betreiberin der Website ist die F-ONE SAS in Pérols, eingetragen beim Handelsregister Montpellier. Sie verkauft laut Rechtshinweis Produkte der Marken F-ONE und MANERA. Seit 2012 sitzt die Firma laut Chronik im heutigen Bürogebäude südlich von Montpellier, zehn Autominuten vom Meer.

Welche Wingfoil-Produkte hat F-One?

F-One bietet fünf Wings, zwölf Wingfoil-Boards und zehn Frontflügel an. Die Wings reichen von 619 bis 1.449 Euro, die Boards von 749 Euro (aufblasbar) bis 2.079 Euro (Carbon). Fast jedes Board gibt es als Standard- und als Carbon-Version.

Wings

ModellEinsatz laut HerstellerGrößenUVP laut Hersteller
OriginAllround, für alle Stufen2,0 bis 6,0 m²619 Euro
Strike (6. Generation)Allround, Freestyle, Surf2,0 bis 6,0 m²989 Euro
Strike QuadXStrike-Variante, laut Herstellergrafik steiferk. A.1.199 Euro
Strike CWCStrike-Variante, Bauweise CWCk. A.1.449 Euro
Swing V5Welle, Freefly, Downwind2,0 bis 5,5 m²999 Euro

UVP laut F-One-Onlineshop, Stand Oktober 2026. Alle F-One-Wings haben laut Hersteller ein austauschbares Griffsystem. Den Carbon Boom V2 gibt es als Zubehör für 119 Euro. Beim Swing listet die Größentabelle zusätzlich 6,0 m², im Auswahlfeld fehlt diese Größe.

Foils

FrontflügelEinsatz laut HerstellerGrößenUVP laut Hersteller
Gravity FCTEinstieg1800 cm²279 Euro
Phantom FCTEinsteiger und Aufsteiger1280, 1480, 1680 cm²279 Euro
EaglePerformance-Downwindk. A.k. A.
Eagle X, Sushi, SK8, Seven Seas, Jam, Escape, IC6Freeride bis Performancek. A.k. A.

Für Gravity FCT nennt F-One 95 cm Spannweite, Aspect Ratio 5,0 und 1,7 kg. Preise für die übrigen Frontflügel zeigte die Übersicht am Prüftag nicht an.

Boards

BoardEinsatz laut HerstellerGrößenUVP laut Hersteller
Rocket Wing ASCEinstieg, robust75, 90, 110, 130 Liter849 Euro
Rocket Airaufblasbar, mit oder ohne Foilk. A.749 Euro
Rocket WingAllround47 bis 140 Liter (8 Größen)1.349 Euro
Rocket Wing Swendig, Freestylek. A.1.349 Euro
Rocket Wing CrossoverFreeridek. A.1.519 Euro
Rocket Wing Midlengthfrühes Abheben, Freeridek. A.1.689 Euro

Beim Rocket Wing ordnet F-One die Größen so ein: 4'4" bis 4'8" (47 bis 58 Liter) für Fortgeschrittene, 5'0" bis 5'5" (70 bis 100 Liter) als Allround, 5'10" und 6'2" (115 und 140 Liter) für Einsteiger. Carbon-Versionen kosten 1.949 bis 2.079 Euro.

Hat F-One Pumpfoil- und Downwind-Material?

Für Downwind ja, ein eigenes Pumpfoil-Board fand sich im Shop nicht. F-One führt das Rocket Free Downwind ab 1.749 Euro, laut Hersteller auch für Pocket Winging und SUP-Foil. Dazu kommen vier Rocket SUP DW ab 1.799 Euro und der Frontflügel Eagle für Downwind. Eine Kategorie für Pumpfoil gab es am Prüftag nicht.

DisziplinProduktUVP laut Hersteller
Downwind, WingRocket Free Downwind1.749 Euro
Downwind, WingRocket Free Downwind Carbon2.179 Euro
SUP-DownwindRocket SUP DW, DW Pro1.799 Euro
SUP-DownwindRocket SUP DW Pro Carbon, Comp. Carbon2.669 und 2.719 Euro

Was Downwind ausmacht, erklärt der Ratgeber Downwind. Für Flaute ohne Wing lies den Pumpfoil-Ratgeber.

Für wen passt F-One?

F-One bietet für jede Stufe ein Board und einen Wing, die Foils sind nach Können sortiert. Einsteiger finden günstige FCT-Frontflügel und das robuste Rocket Wing ASC. Fortgeschrittene wählen zwischen kleinen Rocket-Boards, Carbon und Downwind-Shapes. Die Größe ist wichtiger als die Marke.

KönnenWingFoilBoard
EinstiegOrigin, Strike in größerer GrößeGravity FCT 1800, Phantom FCT 1680Rocket Wing ASC 110 bis 130 Liter, Rocket Air
AufsteigerStrikePhantom FCT 1280 bis 1480Rocket Wing 70 bis 100 Liter
FortgeschrittenStrike QuadX, SwingEagle, Escape und andereRocket Wing S, Midlength, Downwind

Einordnung nach Herstellerangaben. Welche Fläche du für den Start brauchst, steht in Foil für Anfänger, die Wing-Größe im Ratgeber Wing-Größe.

Welches Befestigungssystem nutzt F-One?

F-One-Boards haben Twin-Tracks mit 90 mm Abstand, laut Hersteller passend für die meisten Foils am Markt. Am Foil verbindet F-One Mast und Fuselage mit zwei Schrauben. Der Frontflügel sitzt über die Fusion-Link-Platte mit vier M6-Schrauben à 14 mm an der Fuselage.

  • Board und Fremd-Foil: Über Twin-Tracks meist möglich, Schraubenlänge vorher prüfen.
  • Mast und Fuselage: Der Alu-Mast von F-One lässt sich laut Hersteller direkt an die FCT-Fuselage schrauben.
  • Rocket Air: Laut Hersteller mit neuer Carbonplatte und Twin-Tracks.

Bei Gebrauchtteilen fragst du nach Fuselage-Typ und Frontflügel-Anschluss. Andere Hersteller lösen das anders, etwa Duotone mit dem 3BS-System.

Wo kannst du F-One in Deutschland kaufen und testen?

F-One verkauft im eigenen Onlineshop mit Euro-Preisen und über Shops, Schulen und Händler weltweit. Den Händlerfinder erreichst du über „Find us“ auf f-one.world. Er filtert nach Shop, Schule, Distributor, Ambassador, Event und Reparatur. Foil23 empfiehlt keinen bestimmten Händler.

  • Händlerfinder: f-one.world, Bereich „Find a Shop/Event“, mit Standortsuche.
  • Festival: Beim Foil Festival Fehmarn (22. bis 25. Mai 2026) stand F-One als „FONE“ auf der Liste der Marken mit kostenlosem Testmaterial.
  • Schulen: Viele Wingfoil-Schulen leihen Material verschiedener Marken. Frag direkt nach, welche Marke im Verleih ist.

Lohnt sich gebrauchtes F-One-Material?

Gebrauchte Strike-Wings und Rocket-Boards findest du in mehreren Generationen, aktuell ist laut Hersteller die sechste Strike-Generation. Notier dir die Generation, denn Größen und Griffsysteme änderten sich. Bei Foils prüfst du, ob Fuselage und Frontflügel zusammenpassen. Eine Checkliste steht unter Gebraucht kaufen.

Weitere Hersteller im Vergleich findest du in der Markenübersicht, etwa Gong mit Direktvertrieb oder Cabrinha aus den USA.

Häufige Fragen zu F-One

Woher kommt F-One?

F-One kommt aus Südfrankreich. Betreiber ist laut Rechtshinweis die F-ONE SAS mit Sitz in Pérols bei Montpellier. Gründer ist der frühere Windsurf-Profi Raphaël Salles, der laut eigenem Interview in TheKiteMag 1994 mit Windsurfboards begann. Der Name geht auf seine Segelnummer F-1 zurück.

Welcher F-One Wing passt für Einsteiger?

F-One beschreibt den Origin als zugänglichen, leichten und fehlerverzeihenden Wing für alle Stufen. Er kommt in 2,0 bis 6,0 m² und kostet 619 Euro (UVP laut Hersteller, Stand Oktober 2026). Der Strike ist als Allround-Wing für Freeride, Freestyle und Welle gedacht und kostet 989 Euro.

Was ist der Unterschied zwischen F-One Strike und Swing?

Laut F-One ist der Strike in der sechsten Generation ein Allround-Wing für Freeride, Freestyle und Surf. Der Swing V5 ist auf Welle, Freefly und Downwind ausgelegt und hat laut Hersteller eine reduzierte Spannweite. Beide kosten rund 1.000 Euro, der Strike reicht bis 6,0 m², der Swing bis 5,5 m².

Passen F-One Boards zu anderen Foils?

Die Rocket-Boards nutzen laut F-One Twin-Tracks mit 90 mm Abstand, um sich mit den meisten Foils am Markt zu verbinden. Mast und Board verschiedener Marken lassen sich damit oft kombinieren. Frontflügel und Fuselage bleiben dagegen meist innerhalb einer Marke.

Wo kann ich F-One in Deutschland testen?

F-One bietet auf der Website einen Finder für Shops, Schulen, Händler und Events. Beim Foil Festival Fehmarn im Mai 2026 stand die Marke als FONE auf der Liste der Aussteller mit kostenlosem Testmaterial. Frag vor einem Besuch beim Händler oder Veranstalter nach den verfügbaren Größen.

Quellen

Zuletzt geprüft am 14.10.2026. Preise und Größen stammen aus dem F-One-Onlineshop und können sich während der Saison ändern.

Dein nächster Schritt

Vergleich F-One mit anderen Komplettsets, bevor du kaufst. Die Kaufberatung zeigt, welche Größen und Preise für den Einstieg realistisch sind.

Sets vergleichen

Über den Autor: Jean Hinz steht hinter Foil23. Er kommt vom Skateboard, vom Wellenreiten und vom Windsurfen und lernt Pumpfoil gerade selbst als Anfänger. Zahlen, Preise und Regeln auf dieser Seite stammen aus den genannten Quellen, nicht aus eigenen Messungen.

Text: Jean Hinz