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Foilboard über und unter Wasser: Oben steht eine Foilerin auf dem Board, unter der Wasserlinie sind Mast und Flügel des Foils zu sehenKI-generiert

Glossar

Foil-Glossar: 92 Begriffe vom Frontwing bis zum Dockstart

Geprüft
14.10.2026
Quellen
22
Lesezeit
14 Min

Dieses Foil Glossar erklärt 92 Begriffe, die dir beim Wingfoilen, Pumpfoilen und eFoilen begegnen: die Teile von Foil, Board und Wing, die Disziplinen, die wichtigsten Techniken sowie Wind, Wasser und Sicherheit. Jede Definition hat ein bis drei Sätze. Zahlen stammen aus Hersteller- und Fachquellen, die unten verlinkt sind. Wo es einen eigenen Ratgeber gibt, führt dich ein Link weiter.

Wie ist ein Foil aufgebaut?

Ein Foil besteht aus vier Teilen: Mast, Fuselage, Frontflügel und Stabilizer. Der Mast verbindet das Foil mit dem Board. An seinem unteren Ende sitzt die Fuselage, vorn mit dem großen Frontflügel, hinten mit dem kleinen Stabilizer. Der Frontflügel liefert laut Real Watersports den Großteil des Auftriebs, der Stabilizer hält das Foil ruhig.

Mit dem Board verbunden wird der Mast über eine Tuttle-Box oder über eine Plate in den Tracks. Feinabstimmung gibt es über Shims am Stabilizer und die Mastposition. Alles zu Boards erklärt die Seite Foilboard: Aufbau und Grundlagen.

Welche Foil-Disziplinen gibt es?

Die Disziplinen unterscheiden sich nach dem Antrieb: Wind, Welle, Muskelkraft, Boot oder Motor. Mit Wind fährst du Wingfoil, Kitefoil, Windfoil oder Parawing. Welle und Dünung nutzt du beim Surffoil und beim Downwind. Pumpfoil braucht nur deine Beine, eFoil einen Akku, Wakefoil ein Boot.

Foil23 setzt auf zwei Säulen: Wind heißt Wing, Flaute heißt Pump. Einstiege findest du im Wingfoil-Ratgeber und im Pumpfoil-Ratgeber.

Welche Einheiten nutzt man beim Foilen?

Wind misst du in Knoten mit Beaufort in Klammern, Wings in m², Frontflügel in cm², Boards in Litern und Masten in cm. Die Tabelle zeigt typische Bereiche aus Hersteller- und Fachquellen. Es sind Richtwerte, keine Vorgaben für dein persönliches Setup.

GrößeEinheitTypischer BereichQuelle
WindgeschwindigkeitKnoten (kn), Beaufort (Bft)7 bis 10 kn = 3 Bft, 11 bis 15 kn = 4 Bft, 16 bis 21 kn = 5 BftSURF, 29.03.2023
Umrechnung Windkm/h1 kn = 1,852 km/hSURF, 29.03.2023
Wing-Flächem²meist 2,5 bis 7 m², als Allround-Größe oft 5 m²SURF, 04.06.2025
Frontflügel-Fläche (Wingfoil)cm²Leichtwind 1.500 cm² (60 kg) bis 2.000 cm² (85 kg), ab 15 kn 1.200 bis 1.400 cm²SURF, 20.05.2024
Spannweite (erstes Foil)cm80 bis 100 cmSURF, 20.05.2024
Aspect Ratioohne EinheitBeispiel: 9,0 bis 9,2 bei zwei Frontflügeln von NorthNorth, ohne Datum
Mastlängecmetwa 45 bis 110 cm, Wingfoil-Einstieg 75 cmReal Watersports, 03.04.2025; SURF, 20.05.2024
Fuselage (Wingfoil)cm70 cm für Einsteiger, unter 65 cm agilerSURF, 20.05.2024
BoardvolumenLiterKörpergewicht plus 70 bis 80 l (ohne Vorerfahrung) bis plus oder minus 5 l (erfahren)SURF, 24.08.2026
BoardlängeFußkompakt 5 bis 6 Fuß, Midlength 6 bis 7 FußSURF, 24.08.2026
Parawing-Leinenm1,3 bis 1,8 mSroka, 01.06.2026

Was diese Werte für dein Gewicht und dein Revier bedeuten, rechnet dir der Foil-Finder aus.

A

A-Leinen: Die Leinen eines Parawings, die an der Leading Edge befestigt sind. Laut SURF Magazin tragen sie die Hauptlast und hängen am farbig markierten Ende der Bar. Mehr dazu: Parawing-Ratgeber.

Abfallen: Steuerbewegung vom Wind weg. Du drehst das Board so, dass der Wind stärker von hinten kommt, das Gegenteil von Anluven.

Ablandig: Wind, der vom Land aufs Wasser weht (offshore). Zum Lernen ungeeignet, weil du bei einem Problem vom Ufer weg treibst.

Anhedral: Nach unten gerichtete Neigung der Flügelenden, von vorn gesehen. Laut Hersteller North bestimmt sie zusammen mit dem Umriss, wie rollstabil und wie wendig ein Frontflügel ist.

Anluven: Steuerbewegung zum Wind hin. Das Board dreht Richtung Luv, dein Kurs wird spitzer zum Wind.

Anstellwinkel: Winkel, mit dem ein Flügel gegen die anströmende Wasserströmung steht. Am Stabilizer veränderst du ihn mit Shims und damit Auftrieb, Stabilität und Tempo.

Aspect Ratio: Streckung eines Flügels, also das Verhältnis von Spannweite zu Flügeltiefe. Laut International Hydrofoil Society berechnet als Spannweite zum Quadrat geteilt durch die Flügelfläche. Niedrige Werte gelten als gutmütig, hohe als effizient mit viel Gleiten.

Auflandig: Wind, der vom Wasser aufs Land weht (onshore). Du treibst eher zum Ufer zurück, musst im flachen Wasser aber auf Grundberührung mit dem Foil achten.

Auftrieb: Kraft, die ein umströmter Flügel quer zur Strömung erzeugt. Ab einem bestimmten Tempo reicht sie, um Board und Fahrer aus dem Wasser zu heben.

B

Badezone: Ausgewiesener, meist mit Bojen abgegrenzter Badebereich. Viele Strandsatzungen verbieten dort das Surfen, etwa die Strandordnung des Ostseebads Baabe auf Rügen. Prüf vor der Session die Regeln vor Ort.

Bar: Steuerstange des Parawings, die du mit beiden Händen hältst. Sie ist laut Sroka über Leinen mit dem Schirm verbunden. Mehr dazu: Parawing-Ratgeber.

Beachstart: Start aus dem flachen Wasser oder vom Ufer statt vom Steg. Du setzt das Board auf, steigst auf und fährst oder pumpst los. Mehr dazu: Beachstart und Running Start beim Pumpfoil.

Beaufort: Skala für die Windstärke nach ihrer Wirkung, laut SURF Magazin 1832 veröffentlicht und ursprünglich von 0 bis 12 gestuft. Foil23 nennt Wind in Knoten und Beaufort in Klammern, etwa 11 bis 15 Knoten (4 Bft).

Böe: Plötzliche, kurzzeitige Erhöhung der Windgeschwindigkeit. Böiger Wind verlangt beim Wingfoilen feines Dosieren der Kraft im Wing.

Boom: Durchgehende, starre Griffstange am Wing statt einzelner Handles. Laut Slingshot kannst du überall greifen und musst nicht nach dem richtigen Griff suchen.

Breach: Der Frontflügel kommt an oder durch die Wasseroberfläche, der Auftrieb bricht schlagartig zusammen. Meist folgt ein Sturz. Die International Hydrofoil Society nennt den Vorgang Broach.

C

Canopy: Das Segeltuch des Wings zwischen Leading Edge, Strut und Hinterkante. Es fängt den Wind ein und erzeugt den Vortrieb.

D

Deck: Oberseite des Boards, auf der du stehst. Meist ist sie mit einem rutschfesten Deckpad belegt.

Depower: Kraft aus Wing oder Parawing nehmen, etwa bei einer Böe. Laut Sroka bedeutet das beim Parawing, die Bar zu fieren, um die Leistung zu reduzieren.

Dockstart: Start vom Steg oder Ponton: Du läufst mit dem Board an, springst auf und pumpst sofort, um in der Luft zu bleiben. So beschreibt es der Hersteller Sroka. Mehr dazu: Dockstart lernen.

Downwind: Fahrt mit dem Wind im Rücken von einem Startpunkt zu einem Ziel weiter in Lee. Laut Fliteboard nutzt du dabei Wind und Dünung, um Küstenstrecken zu fliegen. Mehr dazu: Downwind-Ratgeber.

Dünung: Lange, gleichmäßige und abgerundete Wellen, die weit entfernt entstanden sind, oft durch Sturm. Anders als die Windsee kommt sie auch an windstillen Tagen an.

E

eFoil: Foilboard mit Elektroantrieb: Ein Propeller am Foil schiebt dich an, gesteuert per Handfernbedienung. Du brauchst weder Wind noch Welle. Mehr dazu: eFoil-Ratgeber.

F

Fenster: Durchsichtige Flächen im Wing. Laut MACkite verbessern sie Sicht und Sicherheit in vollen Revieren, können aber beim falschen Falten Schaden nehmen.

Flaute: Kein oder kaum Wind. Für Wingfoil reicht es dann nicht, Pumpfoil funktioniert trotzdem. Mehr dazu: Pumpfoil-Ratgeber.

Flügeltiefe: Abstand von der Vorder- zur Hinterkante eines Flügels, englisch Chord. Zusammen mit der Spannweite ergibt sie die Aspect Ratio.

Foil: Unterwasserflügel aus Mast, Fuselage, Frontflügel und Stabilizer. Laut International Hydrofoil Society eine tragende Fläche, die ab passendem Tempo das Gewicht des Fahrzeugs trägt. Mehr dazu: Foilboard-Grundlagen.

Foilboard: Board mit Aufnahme für ein Foil. Es trägt dich im Wasser, bis das Foil abhebt, und nimmt die Kräfte des Masts auf. Mehr dazu: Foilboard-Grundlagen.

Footstraps: Größenverstellbare Fußschlaufen aus Gurtband und Neopren. Sie geben deinen Füßen festen Halt auf dem Board.

Frontflügel: Der größere, vordere Flügel des Foils und laut Real Watersports die Hauptquelle des Auftriebs. Seine Fläche wird in cm² angegeben, Einsteiger nutzen große Flächen. Mehr dazu: Foil für Anfänger.

Fuselage: Rumpf des Foils, der Frontflügel und Stabilizer verbindet und am Mast sitzt. Laut Real Watersports macht eine längere Fuselage das Foil stabiler, eine kürzere wendiger.

G

Gleiten: Phase im Flug, in der du ohne Pumpen mit dem vorhandenen Tempo weiterfliegst. Effiziente Flügel gleiten länger.

H

Halse: 180-Grad-Drehung, bei der das Board eine Kurve vom Wind weg fährt. Beim Wingfoilen wechselst du dabei die Hand am Wing.

Handles: Griffe am Wing, laut MACkite meist entlang der mittleren Strut angebracht. Du hältst den Wing mit einer vorderen und einer hinteren Hand.

Helm: Schützt deinen Kopf vor Stößen durch Foil, Board und Wing. Beim Foilen gehört er zur Grundausrüstung. Mehr dazu: Helm und Weste.

Höhe laufen: Amwindkurs fahren, um ein Ziel weiter in Luv zu erreichen. Ohne Höhe laufen treibst du nach Lee ab und kommst nicht zum Startpunkt zurück.

Hydrofoil: Fachbegriff für das Foil, also den Unterwasserflügel unter dem Board. Im Alltag sagst du einfach Foil. Mehr dazu: Foilboard-Grundlagen.

I

Impact Vest: Englischer Name der Prallschutzweste. Sie dämpft Stöße und ist keine Schwimmhilfe.

Inflatable: Aufblasbares Board. Laut SURF Magazin wählst du es 10 bis 20 Liter größer als ein vergleichbares Hardboard. Mehr dazu: Foilboard kaufen.

K

Kabbelwelle: Kurze, unruhige Wellen, englisch Chop. Sie machen das Fahren vor dem Abheben schwerer und schütteln das Board im Flug.

Kavitation: Schnelle Bildung und Zerfall von Dampfblasen in Bereichen sehr niedrigen Drucks, so die International Hydrofoil Society. Beim Foilen tritt sie bei hohem Tempo auf und kostet Auftrieb.

Kitefoil: Kitesurfen mit Foil unter dem Board. Laut Fliteboard bietet die Kombination viel Tempo und lange Fahrten.

Knoten: Maß für die Windgeschwindigkeit: eine Seemeile pro Stunde, laut SURF Magazin 1,852 km/h. Das sind rund 0,51 Meter pro Sekunde.

Kreuzen: Im Zickzack gegen den Wind fahren, mit Wenden oder Halsen dazwischen. So erreichst du ein Ziel, das in Luv liegt.

L

Leading Edge: Aufblasbare Vorderkante des Wings. Laut MACkite pumpst du sie oft getrennt von der Strut und mit anderem Druck auf.

Leash: Sicherungsleine. Die Wingleash verbindet den Wing mit Handgelenk oder Hüfte, die Boardleash das Board mit Bein oder Hüfte, damit dir nichts davontreibt.

Lee: Die dem Wind abgewandte Seite. Wenn du abtreibst, treibst du nach Lee.

Leinen: Beim Parawing die Schnüre zwischen Bar und Schirm. Laut Sroka sind sie 1,3 bis 1,8 Meter lang, beim Kite dagegen 20 bis 25 Meter.

Luv: Die dem Wind zugewandte Seite. Ein Ziel in Luv erreichst du nur durch Höhe laufen oder Kreuzen.

M

Mast: Senkrechtes Teil, das das Foil mit dem Board verbindet. Laut Real Watersports gibt es Längen von etwa 45 bis 110 cm. Einsteiger beginnen mit kürzeren Masten, SURF nennt 75 cm als Allround-Größe fürs Wingfoilen.

Mastkopf: Oberes Ende des Masts, das in die Aufnahme am Board passt. Je nach System sitzt er in einer Tuttle-Box oder auf einer Plate in den Tracks.

Midlength: Gestrecktes Foilboard mit laut SURF Magazin 6 bis 7 Fuß Länge. Es gilt als Tipp für Leichtwind und kommt auch mit wenig Pumptechnik gut auf Tempo. Mehr dazu: Wingfoil-Board-Ratgeber.

N

Neoprenanzug: Anzug aus Neopren, der dich im kalten Wasser warm hält. Welche Dicke du brauchst, hängt von Wasser- und Lufttemperatur ab. Mehr dazu: Neoprenanzug-Ratgeber.

Nose: Vorderes Ende des Boards, auf Deutsch Bug.

P

Parawing: Weicher Zugschirm ohne aufblasbare Struktur, laut Sroka ohne Tube, Strut oder starren Rahmen. Du steuerst ihn mit einer kleinen Bar an kurzen Leinen und packst ihn klein zusammen. Mehr dazu: Parawing-Ratgeber.

Pitch: Bewegung um die Querachse: Die Nose geht hoch oder runter. Über den Pitch steuerst du die Flughöhe.

Plate: Montageplatte unter dem Board, auf die der Mast gesetzt wird. Laut SURF Magazin wird sie mit Nutensteinen in den Tracks verschraubt.

Prallschutzweste: Weste, die deinen Körper bei harten Stürzen und Einschlägen schützt. Laut SURF Magazin bietet sie etwas Auftrieb, ist aber meist nicht als Schwimmweste zugelassen. Mehr dazu: Helm und Weste.

Profil: Querschnittsform eines Flügels mit Dicke und Wölbung. Laut Hersteller North hängt die niedrige Abrissgeschwindigkeit eines Flügels stark vom Profil ab, nicht nur von der Aspect Ratio.

Pumpen: Rhythmische Impulse mit Board und Foil, um Auftrieb zu erzeugen, abzuheben oder in der Luft zu bleiben, so die Definition von Sroka. Beim Wingfoilen pumpst du zusätzlich mit dem Wing. Mehr dazu: Pumpfoil-Training.

Pumpfoil: Foilen ohne Wind, Welle oder Motor, allein durch Pumpen. Laut Fliteboard funktioniert es auf ruhigem Wasser, gestartet wird oft per Dockstart vom Steg. Mehr dazu: Pumpfoil-Ratgeber.

Q

Quiver: Deine Sammlung von Wings, Boards oder Frontflügeln in mehreren Größen. Laut SURF Magazin kombinieren viele Wingsurfer zwei Wings, etwa 5 und 4 m².

R

Rail: Seitenkante des Boards. In Kurven und beim Aufsetzen entscheidet ihre Form, wie das Board ins Wasser schneidet.

Rocker: Bodenkurve des Boards von Nose bis Tail. Das SURF Magazin spricht von der Scoop-Rocker-Linie.

Roll: Bewegung um die Längsachse, bei der sich die Flügelspitzen heben und senken, so beschreibt es Slingshot. Über den Roll leitest du Kurven ein.

Running Start: Start mit Anlauf am Strand oder durchs flache Wasser: Du läufst mit dem Board, springst auf und pumpst sofort. Mehr dazu: Beachstart und Running Start beim Pumpfoil.

S

Scheinbarer Wind: Der Wind, den du in Fahrt spürst. Er setzt sich aus dem wahren Wind und dem Fahrtwind zusammen und kommt deshalb weiter von vorn.

Shim: Kleiner Keil, der den Anstellwinkel des Stabilizers verändert. Laut Real Watersports gibt ein negativer Shim bei unten montiertem Stabilizer mehr Auftrieb und Stabilität, ein positiver mehr Tempo und weniger Stabilität.

Sideshore: Wind, der parallel zum Ufer weht. Schräg auflandig heißt sideonshore, schräg ablandig sideoffshore. Seitlicher Wind gilt als gut zum Lernen.

Spannweite: Abstand von Flügelspitze zu Flügelspitze. Für das erste Foil hat sich laut SURF Magazin eine Spannweite von 80 bis 100 cm bewährt.

Stabilizer: Der kleinere, hintere Flügel an der Fuselage, auch Tail Wing. Laut Real Watersports stabilisiert er den Frontflügel und liefert etwas Auftrieb.

Stall: Strömungsabriss am Flügel: Unterhalb einer Mindestgeschwindigkeit trägt das Foil nicht mehr, das Board setzt auf.

Steg: Anlegesteg oder Ponton, von dem du beim Pumpfoil den Dockstart machst. Prüf vorher, ob das Starten dort erlaubt ist. Mehr dazu: Pumpfoil-Stege.

Stehrevier: Bereich, in dem du im Wasser stehen kannst. Ideal fürs Wing-Handling, zum Foilen brauchst du aber tieferes Wasser, damit Mast und Flügel keinen Grund berühren. Mehr dazu: Spot-Übersicht.

Strut: Aufblasbare Mittelstrebe des Wings, die quer von der Leading Edge nach hinten läuft. Laut MACkite sitzen die Handles meist entlang der Strut.

SUP-Foil: Stand-up-Paddeln mit Foil: Laut Fliteboard verbindet es Paddelkraft mit Foil-Technik. Du paddelst dich in Fahrt oder in eine Welle und hebst dann ab.

Surffoil: Wellenreiten mit Foil, auch Prone Foil. Laut Fliteboard paddelst du liegend in die Welle und springst dann auf.

T

Tail: Hinteres Ende des Boards, auf Deutsch Heck.

Takeoff: Moment, in dem das Foil genug Auftrieb erzeugt und das Board aus dem Wasser hebt.

Tip: Flügelspitze am Frontflügel oder Stabilizer. Laut Hersteller North lässt weniger Fläche in den Tips das Foil mit weniger Kraft von Seite zu Seite rollen.

Touch Down: Das Board berührt im Flug kurz das Wasser, meist weil du zu tief fliegst oder Tempo fehlt. Oft bremst es dich stark oder endet im Sturz.

Track: Schienen im Boardboden, in denen Nutensteine laufen. Darauf sitzt die Plate mit dem Mast, den du so nach vorn oder hinten verschieben kannst.

Trailing Edge: Hinterkante von Wing oder Flügel. Bei einem Boom-Wing wie dem Slingshot Javelin ist der Boom an Leading Edge und Trailing Edge befestigt.

Tuttle: Kastenaufnahme im Board, in die der Mastkopf gesteckt und verschraubt wird. In Diskussionen im Forum Seabreeze gilt sie als leicht und stabil, erlaubt aber kein Verschieben des Masts.

V

Ventilation: Luft gelangt von der Oberfläche an Mast oder Flügel und reißt die Strömung ab. Die Folge ist ein plötzlicher Verlust von Auftrieb oder Seitenhalt, oft mit Sturz.

Volumen: Auftrieb des Boards in Litern. Laut SURF Magazin wählen Einsteiger ohne Wassersporterfahrung Körpergewicht plus 70 bis 80 Liter, erfahrene Wingsurfer Körpergewicht plus oder minus 5 Liter. Mehr dazu: Wingfoil-Board-Ratgeber.

W

Wakefoil: Foilen hinter einem Boot, laut Fliteboard eine Form des Tow-Foilens. Die Heckwelle des Boots liefert den Schub.

Wende: 180-Grad-Drehung, bei der das Board eine Kurve zum Wind hin fährt. Dabei drehst du mit der Nose durch den Wind.

Windfoil: Windsurfen mit Foil statt Finne. Laut SURF Magazin nutzt du dafür Masten von 80 bis 90 cm.

Windsee: Wellen, die der Wind vor Ort aufwirft. Sie sind kürzer und unregelmäßiger als Dünung. Mehr dazu: Wind und Wetter.

Wing: Handgehaltener, aufblasbarer Flügel ohne feste Verbindung zum Board. Laut SURF Magazin bieten die meisten Hersteller Größen zwischen 2,5 und 7 m² an. Mehr dazu: Wing-Größe.

Wingfoil: Foilen mit einem Wing in der Hand, auch Wingsurfen. Laut Fliteboard nutzt du den Wind mit großer Bewegungsfreiheit, weil der Wing nicht am Board befestigt ist. Mehr dazu: Wingfoil-Ratgeber.

Gut zu wissen

Regeln zu Badezonen, Stegen und Naturschutz unterscheiden sich von Ort zu Ort. Stand 14.10.2026, prüf vor der Session die aktuelle Lage vor Ort. Reviere mit Hinweisen findest du in der Spot-Übersicht.

Quellen

Zuletzt geprüft am 14.10.2026. Definitionen mit Zahlen oder Herstellerangaben sind im Text zugeordnet. Forenbeiträge sind als Nutzermeinungen gekennzeichnet.

Zuletzt geprüft 14.10.2026

  1. 01International Hydrofoil Society: Glossary of Hydrofoil Terms (öffnet in neuem Tab)
  2. 02REAL Watersports: Anatomy of a Foil, Understanding the Basic Parts of a Hydrofoil (03.04.2025) (öffnet in neuem Tab)
  3. 03REAL Watersports: How To Use Tail Wing Shims On Your Hydro Foil (30.07.2021) (öffnet in neuem Tab)
  4. 04Slingshot Sports: How to Understand and Choose a Hydrofoil (10.10.2023) (öffnet in neuem Tab)
  5. 05North Action Sports: New Sonar SF830 and SF680 Front Wings (ohne Datum) (öffnet in neuem Tab)
  6. 06SURF Magazin: Kaufberatung Wing und Windsurf, das richtige Material für den Foil-Einstieg (20.05.2024) (öffnet in neuem Tab)
  7. 07SURF Magazin: Kaufberatung Wing-Größe, welche Abstufung zum Wingfoilen Sinn macht (04.06.2025) (öffnet in neuem Tab)
  8. 08SURF Magazin: So findest du das passende Board zum Wingsurfen lernen (24.08.2026) (öffnet in neuem Tab)
  9. 09SURF Magazin: Windstärken, was bedeuten Beaufort, Knoten, m/s und km/h? (29.03.2023) (öffnet in neuem Tab)
  10. 10SURF Magazin: Lexikon, die wichtigsten Begriffe rund ums Windsurfen (01.03.2023) (öffnet in neuem Tab)
  11. 11SURF Magazin: Prallschutzwesten, Sicherheit und Kälteschutz für Wassersportler (23.06.2023) (öffnet in neuem Tab)
  12. 12SURF Magazin: Basics Parawingen, Material, Start und Safety-Tipps von Balz Müller (08.10.2025) (öffnet in neuem Tab)
  13. 13SURF Magazin: Schnelle Foilmontage, die Duotone Quikmount Plate im Test (08.05.2024) (öffnet in neuem Tab)
  14. 14Sroka: What is a Parawing? (01.06.2026, aktualisiert 14.10.2026) (öffnet in neuem Tab)
  15. 15Sroka: Parawing Glossary, all the terms (14.07.2026, aktualisiert 14.10.2026) (öffnet in neuem Tab)
  16. 16Sroka: Comment débuter le dockstart en foil (03.03.2026, aktualisiert 14.10.2026) (öffnet in neuem Tab)
  17. 17MACkite: 3 Things to Consider When Buying a Wing Foiling Hand Wing (03.12.2021) (öffnet in neuem Tab)
  18. 18Slingshot Sports: The Javelin, inside the design of our wing foil boom wing (30.05.2023) (öffnet in neuem Tab)
  19. 19Fliteboard: The Evolution of Foiling, a Modern Guide (ohne Datum) (öffnet in neuem Tab)
  20. 20Bootsschule1: Dünung (Wissensbeitrag) (öffnet in neuem Tab)
  21. 21Gemeinde Ostseebad Baabe: Satzung über die Strand- und Badeordnung (02.08.1996) (öffnet in neuem Tab)
  22. 22Seabreeze Forum: Tuttle vs plate (Diskussion, Nutzermeinungen) (öffnet in neuem Tab)

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Über den Autor: Jean Hinz steht hinter Foil23. Er kommt vom Skateboard, vom Wellenreiten und vom Windsurfen und lernt Pumpfoil gerade selbst als Anfänger. Zahlen, Preise und Regeln auf dieser Seite stammen aus den genannten Quellen, nicht aus eigenen Messungen.

Text: Jean Hinz