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Ratgeber

Wo darf man wingfoilen und pumpfoilen?

Geprüft
20.10.2026
Quellen
12
Lesezeit
5 Min

Wingfoilen ist in Deutschland an den meisten Küsten und vielen Seen erlaubt, aber nie überall. Gesperrt sind Fahrwasser, Badezonen in der Saison, der größte Teil des Nationalparks Wattenmeer und einzelne Seen wie die Hamburger Alster. Fürs Pumpfoilen gibt es keine eigenen Gesetze. Hier entscheidet meist, wem der Steg gehört.

Diese Seite fasst die Regeln zusammen, die wir für den Spot-Atlas mit Quelle belegt haben. Rechtsberatung ist das nicht. Regeln ändern sich, und vor Ort gilt immer die Beschilderung.

Was gilt an der Küste?

An Nord- und Ostsee gilt die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO). Ihr § 31 regelt den Wassersport. Für Surfer stehen dort drei Pflichten:

  • Nicht im Fahrwasser. Kite- und Segelsurfbretter dürfen im Fahrwasser nicht fahren, außer auf Flächen, die ausdrücklich dafür freigegeben sind.
  • Allen Fahrzeugen ausweichen. Wer surft, weicht jedem Schiff und Boot aus, auch dem Segelboot.
  • Nicht nachts und nicht bei verminderter Sicht.

Wingsurfen nennt § 31 nicht eigens. Die Schifffahrtsordnung kennt Kite- und Segelsurfbretter. Das Portal surfen-sh.de fasst die Pflichten für Wind- und Kitesurfer an der Ostsee genauso zusammen: ausweichen, kein Fahrwasser, nicht bei Nacht.

Auf Bundeswasserstraßen im Binnenland, etwa der Havel in Berlin, gilt die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung. Ihr § 8.13 verbietet Kitesurfen, außer auf Strecken mit dem Tafelzeichen E.24.

Welche Gebiete sind gesperrt oder eingeschränkt?

GebietWas giltQuelle
Ostseeküste Schleswig-HolsteinBadezonen (weiße Tonnen mit gelbem Kreuz) werden von Mai bis September eingerichtet und dürfen bei Badebetrieb nicht befahren werden. Im Umkreis von 500 m um Badende gilt 4,3 Knoten (8 km/h) Höchstgeschwindigkeit.surfen-sh.de (öffnet in neuem Tab)
Deutsche OstseeküsteWind- und Kitesurfer müssen grundsätzlich allen Fahrzeugen ausweichen. Kein Surfen im Fahrwasser, nicht nachts und nicht bei verminderter Sicht.surfen-sh.de (öffnet in neuem Tab)
Ostsee-Naturschutzgebiete Schleswig-Holstein (südliche Hohwachter Bucht, westlich Fehmarn, Geltinger Bucht bis Schleimündung)Seit März 2026 geschützt, noch ohne eigene Regeln für Kiter, Surfer und Foiler. Eine Befahrensverordnung mit saisonalen Sperrzonen in Rastvogel-Schwerpunkten von November bis März ist in Vorbereitung, Zeitpunkt offen (Stand 20.06.2026).yacht.de (öffnet in neuem Tab)
Nationalpark WattenmeerSeit Ende April 2023 ist Wingsurfen dem Kitesurfen gleichgestellt und nur in ausdrücklich ausgewiesenen Zonen erlaubt. Überprüfung laut Ministerium in zehn Jahren.surf-magazin.de (öffnet in neuem Tab)
SachsenSeit März 2024 ist Foilsurfen mit Wing oder Segel wieder wie Windsurfen im Gemeingebrauch erlaubt. Kitefoil und eFoil bleiben genehmigungspflichtig (§ 7 Abs. 3 SächsSchiffVO).surf-magazin.de (öffnet in neuem Tab)
Nationalpark Vorpommersche BoddenlandschaftKitesurfen im gesamten Nationalpark verboten, außer im Kitegebiet Suhrendorf (Ummanz). In roter und grüner Zone kein Surfen auf dem Wasser.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de (öffnet in neuem Tab)

Nationalpark Wattenmeer

Im Wattenmeer gilt seit dem 28. April 2023 die neue Nordsee-Befahrensverordnung. Sie stellt Wingsurfen dem Kitesurfen gleich. Beides ist nur in den ausgewiesenen Kitesurfgebieten erlaubt, weil Vögel auf Kites und Wings schon auf große Entfernung reagieren. So begründet es die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holstein in ihrem Faltblatt von Dezember 2025. Windsurfen ist dort auch außerhalb der Kitesurfgebiete erlaubt.

Auf der niedersächsischen Seite nennt die Nationalparkverwaltung 30 Kitesurfgebiete mit zusammen mehr als 3.000 Hektar, die auch fürs Wingfoilen gelten. Wo die Gebiete liegen, zeigen die Karten in beiden Faltblättern. Für Sylt und St. Peter-Ording stehen die Zonen auf den Spotseiten.

Badezonen an der Ostsee

An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins werden von Mai bis September Badezonen eingerichtet, erkennbar an weißen Tonnen mit gelbem Kreuz. Bei Badebetrieb fährst du dort nicht hinein. Im Umkreis von 500 m um Badende gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 4,3 Knoten, also rund 8 km/h. Mit dem Foil heißt das: außerhalb starten und landen.

Was gilt auf Binnenseen?

Seen regeln die Länder, oft See für See. Zwei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich das ausfällt:

  • Sachsen: Seit März 2024 ist Foilsurfen mit Wing oder Segel dem Windsurfen gleichgestellt und im Gemeingebrauch erlaubt, ganzjährig und ohne Genehmigung. Das schließt SUP-Foil ein. Kitefoil und eFoil brauchen weiter eine Genehmigung der Schifffahrtsbehörde (§ 7 Abs. 3 Sächsische Schifffahrtsverordnung). Grundlage sind die Handlungshinweise des Freistaats vom 25. März 2024.
  • Hamburg: Auf der Außen- und Binnenalster sind Wind-, Wing- und Kitesurfen laut Umweltbehörde verboten. Auf dem Hohendeicher See ist der Nordteil Surfern und Seglern vorbehalten.

Für Binnenseen im Norden und Süddeutschland stehen die belegten Regeln je See auf den Spotseiten und unten in der Liste nach Bundesland.

Darf man an jedem Steg pumpfoilen?

Ein eigenes Gesetz fürs Pumpfoilen haben wir nicht gefunden. Die eigentliche Frage ist meist der Steg: Er gehört einem Verein, einem Hafen, einer Gemeinde oder einem Privatmann. Wer dort startet, braucht dessen Erlaubnis.

Für die bekannten Pumpfoil-Orte haben wir die Lage geprüft:

OrtWas belegt ist
Hamburger AlsterWind-, Wing- und Kitesurfen sind verboten. Ob Pumpfoilen ohne Wing erlaubt ist, regelt die Behörde nicht ausdrücklich.
Müggelsee, BerlinKeine allgemeine Regel für den Steg belegt. Vor Ort mit Seebad oder Schule klären.
Waren (Müritz), StadthafenAußerhalb von Veranstaltungen keine Regel fürs Pumpfoilen im Hafen belegt. Beim Hafenbetreiber fragen.
Dümmer und Steinhuder MeerOhne Zugang zu einem privaten Hafen oder Steg nur an ausgewiesenen Surfeinsatzstellen ein- und aussetzen (§ 13 Abs. 2 DStMVO).

Welche Stege die Szene nutzt, steht im Steg-Atlas. Kennst du einen Steg mit klarer Regel, kannst du ihn dort melden.

Was gilt fürs eFoil?

Für eFoils gelten eigene Regeln, weil sie einen Motor haben. Führerschein, Kennzeichen, Versicherung und Erlaubnisse auf Seen behandelt die Seite eFoil Regeln.

Regeln an den einzelnen Spots

Zu jedem Spot im Atlas haben wir gesammelt, was mit Quelle belegt ist. Die Liste kommt aus denselben Daten wie der Spot-Atlas.

Baden-Württemberg: 4 Regeln an 1 Spot

Bodensee, Überlingen (Strandbad Ost) (Bodensee)

  • Surfer und Kiter am Bodensee: Segelsurfbretter und Drachensegelbretter weichen allen anderen Fahrzeugen aus (Art. 6.05 BSO). Quelle: gesetze-bayern.de
  • Surfer, Kiter, SUP und ähnliche Geräte am Bodensee: Auf Drachensegelbrettern, Segelsurfbrettern, SUP und ähnlichen Geräten muss eine Schwimmhilfe nach EN ISO 12402-5 (Stufe 50) mitgeführt oder getragen werden (Art. 13.20 Abs. 5 BSO). Quelle: gesetze-bayern.de
  • alle Fahrzeuge am Bodensee: Bestände von Schilf, Binsen und Seerosen dürfen nicht befahren werden, Mindestabstand 25 m, soweit die örtlichen Verhältnisse nicht entgegenstehen (Art. 6.11 Abs. 3 BSO). Quelle: gesetze-bayern.de
  • alle Wassersportler am Bodensee: Naturschutzgebiete dürfen nicht befahren werden, genannt werden das Wollmatinger Ried im Untersee und die Seefelder Aachmündung bei Unteruhldingen. Sperrgebiete sind mit rot-weiß-roten Schildern oder Bojen markiert. Quelle: bodensee.de
Bayern: 5 Regeln an 5 Spots

An mehreren Spots

  • alle Wassersportler an bayerischen Gewässern: Befahren mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft ist Gemeingebrauch, außerhalb von Schilf- und Röhrichtbeständen. Das Landratsamt kann ihn per Verordnung, Allgemeinverfügung oder Einzelanordnung regeln, beschränken oder verbieten (Art. 18 BayWG). Quelle: gesetze-bayern.de. Gilt laut Datensatz an: Altmühlsee, Schlungenhof Surfufer, Kleiner Brombachsee, Langlau, Walchensee, Galerie am Kirchlwandtunnel, Walchensee, Urfeld.

Bodensee, Wasserburg (Freibad Aquamarin) (Bodensee)

  • Surfer und Kiter am Bodensee: Segelsurfbretter und Drachensegelbretter weichen allen anderen Fahrzeugen aus (Art. 6.05 BSO). Quelle: gesetze-bayern.de
  • Surfer, Kiter, SUP und ähnliche Geräte am Bodensee: Auf Drachensegelbrettern, Segelsurfbrettern, SUP und ähnlichen Geräten muss eine Schwimmhilfe nach EN ISO 12402-5 (Stufe 50) mitgeführt oder getragen werden (Art. 13.20 Abs. 5 BSO). Quelle: gesetze-bayern.de
  • alle Fahrzeuge am Bodensee: Bestände von Schilf, Binsen und Seerosen dürfen nicht befahren werden, Mindestabstand 25 m, soweit die örtlichen Verhältnisse nicht entgegenstehen (Art. 6.11 Abs. 3 BSO). Quelle: gesetze-bayern.de

Walchensee, Galerie am Kirchlwandtunnel (Oberbayern)

  • Besucher mit Auto: Die Freifläche zwischen Galerie und See war als Parkplatz nur geduldet. Über den Parkplatz am Nordende des Tunnels entscheidet das Landratsamt, eine Sperrung nach den Bauarbeiten ist laut SURF denkbar. Quelle: surf-magazin.de
Berlin: 3 Regeln an 2 Spots

Berlin Großer Wannsee (Badeweg, neben Strandbad Wannsee) (Berlin)

  • Kiter, Wingfoiler, Windsurfer: Bundeswasserstraße (Untere Havel-Wasserstraße mit Großer Wannsee): Kitesurfen verboten außer auf Strecken mit Tafelzeichen E.24 (§ 8.13 BinSchStrO); Kleinfahrzeuge lassen allen übrigen Fahrzeugen Raum (§ 6.02). Quelle: gesetze-im-internet.de
  • alle: Badesaison an den Berliner Badestellen vom 15. Mai bis 15. September; Strandbad Wannsee liegt direkt neben der Schule. Quelle: berlin.de

Berlin Müggelsee (Seebad Friedrichshagen) (Berlin)

  • Pumpfoiler: Für den Steg keine allgemeine Nutzungsregel belegt. Vor Ort mit dem Seebad oder der Schule klären. Quelle: standupmagazin.com
Brandenburg: 3 Regeln an 3 Spots

Potsdam Templiner See (Potsdam, Umland Berlin)

  • Kiter, Wingfoiler: Bundeswasserstraße (Potsdamer Havel): Kitesurfen verboten außer auf Strecken mit Tafelzeichen E.24 (§ 8.13 BinSchStrO). Quelle: gesetze-im-internet.de

Senftenberger See, Buchwalde (Lausitzer Seenland)

  • alle Wassersportler am Senftenberger See: Rund 60 % des Sees sind Sperrgebiet. Die mit Tonnen markierte Linie um die Naturschutzinsel darf nicht überfahren werden, Verstöße ahndet die Wasserschutzpolizei. Quelle: surf-magazin.de

Wandlitzsee (Surfcenter Wandlitz) (Barnim, Umland Berlin)

  • alle: Der Wandlitzsee steht weder im Anwendungsbereich der BinSchStrO noch in Anlage 1 der Brandenburger Landesschifffahrtsverordnung (Stand 23.04.2026). Geltende Regeln vor Ort bei Schule oder Gemeinde klären. Quelle: bravors.brandenburg.de
Hamburg: 4 Regeln an 2 Spots

Hamburg Außenalster, Pump-Steg beim Café AlsterCliff (Hamburg)

  • Pumpfoiler: Keine Regel zum Pumpfoilen auf der Alster gefunden. Der städtische Flyer 'Auf der Alster unterwegs' (Stand 06/2021) nennt keine Board- oder Foil-Regeln und rät vom Baden in der Alster ab. Steg-Nutzung vor Ort klären. Quelle: hamburg.de
  • Außenalster und Binnenalster: Wind-, Wing- und Kitesurfen ist auf der Alster laut Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft verboten. Ob Pumpfoilen ohne Wing erlaubt ist, regelt die Seite nicht ausdrücklich; frag vorher beim Steg-Betreiber nach. Quelle: hamburg.de

Hamburg Hohendeicher See (Oortkatensee) (Hamburg)

  • Wingfoiler, Windsurfer, Segler: Nordteil ist Surfern und Seglern vorbehalten, Einstiege entlang der Deichlinie am Nordufer. Der südöstliche Zipfel ist für Schwimmer abgetrennt, dort kein Surfen und Segeln. Schilfgürtel und Vegetationszonen stehen unter Schutz. Quelle: mein-bergedorf.de
  • eFoil: Befahren mit motorbetriebenen Fahrzeugen jeder Art, ausdrücklich auch eFoils, nur mit wasserrechtlicher Erlaubnis. Quelle: hamburg.de
Mecklenburg-Vorpommern: 12 Regeln an 8 Spots

Dierhagen (Saaler Bodden, Hafen) (Fischland-Darß-Zingst)

  • alle Wassersportler: Kiten ist am Hafen verboten. Abstand zur Fahrrinne und zum Hafen halten. Quelle: surf-magazin.de

Müritz, Boeker Mühle (Mecklenburgische Seenplatte)

  • alle Wassersportler an der Müritz: Der Spot grenzt an zwei Naturschutzgebiete. Die Halbinseln Großer Schwerin und Steinhorn sowie das Müritzsteilufer bei Rechlin sind für Wassersportler gesperrt, der Nordosten gehört zum Müritz-Nationalpark. Quelle: surf-magazin.de

Prerow (Darß) (Fischland-Darß-Zingst)

  • alle: Der Darßer Ort ist Naturschutzgebiet und darf nicht betreten werden. Quelle: surf-magazin.de
  • Surfer und Kiter im Nationalpark: Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft sind Rot- und Grünzonen für Surfer tabu, die Grünzone darf nur zum Ablegen und Anlanden gequert werden. Kiten ist nur im Kitegebiet Suhrendorf erlaubt. Quelle: nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de

Rerik (Salzhaff) (Wismarer Bucht und Salzhaff)

  • alle Wassersportler: Nahe Fahrrinne mit starkem Bootsverkehr meiden. Quelle: surf-magazin.de
  • alle Wassersportler: Die Halbinsel Wustrow ist Naturschutzgebiet und darf nicht angesteuert werden. Der Zugang zum Salzhaff ist streng reglementiert, nur die ausgeschilderten Surfzonen nutzen. Quelle: surf-magazin.de

Suhrendorf (Ummanz, Rügen) (Rügen)

Thiessow und Klein Zicker (Greifswalder Bodden, Rügen) (Rügen)

  • Kiter und Windsurfer: Kite- und Windsurfzone am Strand beachten. Quelle: auf-nach-mv.de
  • Wasserfahrzeuge und Wassersportgeräte im Biosphärenreservat: In den Schutzzonen I und II des Biosphärenreservats Südost-Rügen ist das Befahren außerhalb von Fahrwassern und Zufahrtswegen untersagt. Fahrzeuge ohne Maschinenantrieb dürfen Having, Kaming und Zickersee mit mindestens 100 m Abstand zum Ufer befahren. Wing ist in der Verordnung nicht ausdrücklich genannt, Lage der Schutzzonen vor Ort klären. Quelle: elwis.de

Waren (Müritz), Stadthafen (Mecklenburgische Seenplatte)

  • Pumpfoiler: Außerhalb von Veranstaltungen keine Regel für Pumpfoilen im Hafen belegt. Vor Ort beim Hafenbetreiber klären. Quelle: standupmagazin.com

Wiek (Wieker Bodden, Rügen) (Rügen)

  • Kiter und Windsurfer: Getrennte Einstiegsbereiche für Kiter und Windsurfer, rund 150 m voneinander entfernt. Quelle: auf-nach-mv.de
Niedersachsen: 20 Regeln an 12 Spots

An mehreren Spots

  • alle Wassersportler am Dümmer: Befahren vom 1. November bis 31. März verboten (§ 14 Abs. 1 Nr. 7 DStMVO). Am Dümmer gilt das Verbot nicht ab Gründonnerstag, wenn dieser Tag im März liegt (§ 18 Abs. 3). Quelle: nlwkn.niedersachsen.de. Gilt laut Datensatz an: Dümmer, Hüde (Surfeinsatzstelle), Dümmer, Lembruch.
  • Kitesurfer: Kitesurfen ist verboten, außer in ausdrücklich zugelassenen Bereichen (§ 14 Abs. 1 Nr. 8 DStMVO). Eine solche Fläche legt die Verordnung nur für das Steinhuder Meer fest (§ 19). Quelle: nlwkn.niedersachsen.de. Gilt laut Datensatz an: Dümmer, Hüde (Surfeinsatzstelle), Dümmer, Lembruch.
  • alle Wassersportler an Dümmer und Steinhuder Meer: Aufenthalt auf dem Gewässer zwischen einer Stunde nach Sonnenuntergang und einer Stunde vor Sonnenaufgang untersagt (§ 11 DStMVO). Quelle: nlwkn.niedersachsen.de. Gilt laut Datensatz an: Dümmer, Hüde (Surfeinsatzstelle), Steinhuder Meer, Mardorfer Strand (Weiße Düne).
  • Kitesurfer: Kitesurfen ist nur im Surfgebiet Mardorf erlaubt, außerhalb davon verboten. Im Surfgebiet ist Baden nicht erlaubt. Quelle: hannover.de. Gilt laut Datensatz an: Steinhuder Meer, Badeinsel Steinhude, Steinhuder Meer, Mardorfer Strand (Weiße Düne).
  • alle Wassersportler am Steinhuder Meer: Befahren nur vom 20. März bis 31. Oktober. Der mit Bojen markierte Surfbereich Mardorf darf von Surfern und Kitesurfern bis 15. November genutzt werden. Quelle: hannover.de. Gilt laut Datensatz an: Steinhuder Meer, Badeinsel Steinhude, Steinhuder Meer, Mardorfer Strand (Weiße Düne).

Borkum, Hauptstrand und Südstrand (Ostfriesische Inseln)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Borkum Südstrand (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Quelle: umap.openstreetmap.de
  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Borkum Nordstrand (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Erlaubt erst ab 3 Stunden nach Sonnenaufgang. Quelle: umap.openstreetmap.de

Cuxhaven Kugelbake (Elbmündung)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Cuxhaven Kugelbake (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Erlaubt nur 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Hochwasser. Quelle: umap.openstreetmap.de

Cuxhaven Sahlenburg (Elbmündung)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Cuxhaven Sahlenburg (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Erlaubt nur 4 Stunden vor bis 4 Stunden nach Hochwasser. Quelle: umap.openstreetmap.de

Dangast (Jadebusen) (Jadebusen)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Dangast (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Quelle: umap.openstreetmap.de

Dümmer, Hüde (Surfeinsatzstelle) (Dümmer)

  • Surfer am Dümmer: Segelsurfer ohne Zugang zu einem privaten Hafen oder Steg dürfen nur an behördlich ausgewiesenen Surfeinsatzstellen ein- und aussetzen (§ 13 Abs. 2 DStMVO). Quelle: nlwkn.niedersachsen.de
  • alle Wassersportler am Dümmer: Mit Bojen markierte Schutzgebiete dürfen nicht befahren werden. Quelle: surf-magazin.de

Dümmer, Lembruch (Dümmer)

  • alle Wassersportler am Dümmer: Naturschutzgebiete sind im Sommer tabu. Quelle: surf-magazin.de

Hooksiel (Wangerland) (Wangerland)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Hooksiel (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Quelle: umap.openstreetmap.de

Norddeich (Ostfriesland)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Norddeich (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Quelle: umap.openstreetmap.de

Norderney, Südstrand am Yachthafen (Ostfriesische Inseln)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Norderney Riffgat (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Erlaubt vom 1. April bis 31. Oktober. Quelle: umap.openstreetmap.de

Schillig (Wangerland) (Wangerland)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Schillig (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Quelle: umap.openstreetmap.de

Steinhuder Meer, Badeinsel Steinhude (Steinhuder Meer)

  • Surfer: Windsurfen ist an der Badeinsel nur außerhalb der Badesaison erlaubt: 20.03. bis 15.05. und 16.09. bis 31.10. Quelle: surf-magazin.de
  • alle Wassersportler: Der Badebereich der Badeinsel Steinhude (rote Bojen) darf nicht befahren werden. Quelle: hannover.de

Steinhuder Meer, Mardorfer Strand (Weiße Düne) (Steinhuder Meer)

  • alle Wassersportler am Steinhuder Meer: Röhricht-, Seggen- und Schwimmblattbestände sowie die rot schraffierten Naturschutzgebiete (Grenze mit Bojenketten markiert) dürfen nicht befahren werden. Der Rückzugsraum für Wasservögel ist vom 15. September bis 31. Oktober gesperrt. Quelle: hannover.de
Sachsen: 2 Regeln an 1 Spot

Cospudener See, Zöbigker Hafen (Leipziger Neuseenland)

  • Kitesurfer: Kiten ist am Cospudener See verboten. Quelle: surf-magazin.de
  • Foiler in Sachsen: Foilsurfen mit Wing oder Segel ist seit März 2024 wie Windsurfen im Gemeingebrauch erlaubt. Kitefoil und eFoil brauchen weiterhin eine Genehmigung der Schifffahrtsbehörde (§ 7 Abs. 3 SächsSchiffVO). Quelle: surf-magazin.de
Schleswig-Holstein: 27 Regeln an 35 Spots

An mehreren Spots

  • alle Wassersportler an der Küste Schleswig-Holsteins: Badezonen (weiße Tonnen mit gelbem Kreuz) werden von Mai bis September eingerichtet und dürfen bei Badebetrieb nicht befahren werden. Im Umkreis von 500 m um Badende gilt 4,3 Knoten (8 km/h) Höchstgeschwindigkeit. Quelle: surfen-sh.de. Gilt laut Datensatz an: Altenteil, Bülk (Leuchtturm Bülk), Gold und Strukkamp (Fehmarnsund), Grömitz (Yachthafen), Grönwohld (Eckernförder Bucht), Großenbrode, Grüner Brink, Heiligenhafen (Steinwarder und Binnensee), Holnis (Flensburger Förde), Katharinenhof, Kellenhusen, Kiel-Falckenstein, Kitzeberg (Kieler Innenförde), Laboe, Lemkenhafen, Lindhöft (Eckernförder Bucht), Niendorf (Lübecker Bucht), Niobe (Gammendorfer Strand), Orth, Orthmühle (Heiligenhafen), Puttgarden-West, Schönberg-Kalifornien, Strande (bei Kiel-Schilksee), Südstrand (Burgtiefe), Surendorf (Eckernförder Bucht), Wackerballig (Geltinger Bucht), Westermarkelsdorf, Wulfener Hals (Burger Binnensee).
  • alle Wassersportler im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer: Möglichst 500 m Abstand zu Seehund-Liegeplätzen, größeren Vogelansammlungen und Salzwiesen; Schutzzone 1 nicht betreten und dort nicht trockenfallen. Quelle: nationalpark-wattenmeer.de. Gilt laut Datensatz an: Königshafen, Lister Ellenbogen (Sylt), Möwennest bei Hörnum (Sylt), Rantum K4 (Sylt), St. Peter-Ording Süd und Böhl, St. Peter-Ording, Ordinger Strand, Westerland, Brandenburger Strand (Sylt).
  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Sylt-Westküste (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Quelle: umap.openstreetmap.de. Gilt laut Datensatz an: Rantum K4 (Sylt), Westerland, Brandenburger Strand (Sylt).
  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet St. Peter-Ording (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Quelle: umap.openstreetmap.de. Gilt laut Datensatz an: St. Peter-Ording Süd und Böhl, St. Peter-Ording, Ordinger Strand.

Bielenberg an der Elbe (Kollmar) (Unterelbe, Umland Hamburg)

  • Windsurfer, Kiter, sinngemäß Wingfoiler: Seeschifffahrtsstraße Elbe: Kite- und Segelsurfen im Fahrwasser verboten, außer auf freigegebenen Flächen; Surfer weichen allen Fahrzeugen aus; nachts und bei verminderter Sicht verboten. Wing wird nicht ausdrücklich genannt. Quelle: gesetze-im-internet.de

Gold und Strukkamp (Fehmarnsund) (Fehmarn)

  • Kiter: Für Kitesurfer gibt es eine eigene Zone. Quelle: windfinder.com

Holnis (Flensburger Förde) (Flensburger Förde)

  • alle Wassersportler: In der Brutzeit von Anfang März bis Mitte Juni mindestens 300 m Abstand zu Uferzonen und Schutzgebieten halten, mindestens 100 m zu Vogelansammlungen auf dem Wasser. Quelle: surfen-sh.de

Kiel-Falckenstein (Kieler Förde)

  • alle Wassersportler: Im Hochsommer gelten ausgewiesene Badezonen. Das Fahrwasser weiter draußen ist tabu. Quelle: surf-magazin.de

Kitzeberg (Kieler Innenförde) (Kieler Förde)

  • alle Wassersportler: Wegen der nahen Fahrrinne eher für Manöver und Freestyle als für Langschläge. Abstand zur Fahrrinne halten. Quelle: surf-magazin.de

Königshafen, Lister Ellenbogen (Sylt) (Sylt)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Sylt-List (Königshafen) (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Erlaubt nur 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Hochwasser. Quelle: umap.openstreetmap.de
  • Kiter (Faltblatt 10/2021, vor der Gleichstellung des Wings): Aufbauen, Starten und Landen nur am Kite-Strand, innerhalb der Bojenkette bleiben; die Insel Uthörn und die Schutzzone 1 nicht betreten. Quelle: nationalpark-wattenmeer.de

Laboe (Kieler Förde)

  • Wingsurfer, Kiter, Windsurfer: Der Einstieg am Hafen ist während der Badesaison für Wassersportler (Wing, Kite, Windsurf) gesperrt, die Badezone wurde erweitert. Quelle: surf-magazin.de
  • alle Wassersportler: Abstand zur Hafeneinfahrt, zum Fähranleger und zur sommerlichen Badezone halten. Quelle: surf-magazin.de

Lindhöft (Eckernförder Bucht) (Eckernförder Bucht)

  • alle Wassersportler: Während der Badesaison rechts und links der Badezone einsteigen. Die markierte Fahrrinne im Auge behalten. Quelle: surf-magazin.de

Möwennest bei Hörnum (Sylt) (Sylt)

  • Winger und Kiter im Nationalpark Wattenmeer: Wingen und Kiten nur im Kitesurfgebiet Sylt-Hörnum (§ 6 NordSBefV, Wingsurfen seit April 2023 dem Kitesurfen gleichgestellt). Erlaubt nur 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Niedrigwasser. Quelle: umap.openstreetmap.de
  • Kiter (Faltblatt 10/2021): Mindestens 300 m Abstand zur Hörnumer Nehrung, auch mit dem Drachen; bei Hochwasser ist die Grenze durch Kardinalszeichen erkennbar. Quelle: nationalpark-wattenmeer.de

Niendorf (Lübecker Bucht) (Lübecker Bucht)

  • alle Wassersportler: An der Surfschule gibt es eine Ein- und Ausfahrtsschneise, dort sind Windsurfen und Paddeln erlaubt. Kiten wird wegen des Badebetriebs nicht geduldet. Quelle: surfen-sh.de

Niobe (Gammendorfer Strand) (Fehmarn)

  • Wassersportler am Spot: Im Sommer gibt es im rechten Teil der Bucht eine Badezone. Gesurft wird links (westlich) davon. Quelle: surf-magazin.de

Orth (Fehmarn)

  • alle Wassersportler: Die Nehrung im Westen gehört zum Naturschutzgebiet Krummsteert und ist für Wassersport tabu. Bei Westwind nicht zu weit nach Luv fahren. Quelle: surf-magazin.de

Orthmühle (Heiligenhafen) (Ostholstein)

  • alle Wassersportler: Der gegenüberliegende Graswarder ist Naturschutzgebiet, nicht zu nah heranfahren. Im Sommer Abstand zu Booten im Fahrwasser halten. Quelle: surf-magazin.de

Rantum K4 (Sylt) (Sylt)

  • Kiter und Winger: Faltblatt 10/2021: Kiten an K4 nur zu Niedrigwasserzeiten, etwa 3 Stunden davor und danach; die Online-Karte nennt für das Gebiet Sylt-Westküste keine Zeitauflage. Vor Ort nachfragen. Quelle: nationalpark-wattenmeer.de

St. Peter-Ording Süd und Böhl (Eiderstedt)

  • Kiter und Winger: In der Kitezone der Bucht nördlich der Badestelle Süd sind die inneren Bereiche durch eine Bojenkette abgegrenzt und dürfen nicht genutzt werden. Quelle: nationalpark-wattenmeer.de

St. Peter-Ording, Ordinger Strand (Eiderstedt)

  • alle Wassersportler: Wassersport-Zone zwischen den Badestellen Bad und Ording, gekennzeichnet durch Bojen, Pfähle und Schilder; mindestens 50 m Abstand zur seeseitigen Begrenzung des Badegebiets und zu allen Badenden. Quelle: st-peter-ording.de
  • Kiter und Winger: Badestelle Ording ist kein Kitebereich; Pfahlreihen und Bojenkette trennen Baden und Surfen. Quelle: nationalpark-wattenmeer.de

Surendorf (Eckernförder Bucht) (Eckernförder Bucht)

  • alle Wassersportler: Ausgewiesene Badezonen beachten, besonders in den Ferien. Im Zweifel bei der Surfschule nachfragen. Quelle: surf-magazin.de

Wackerballig (Geltinger Bucht) (Flensburger Förde)

  • alle Wassersportler: Auf der Nordseite liegt in den Sommermonaten eine Badezone, Abstand halten. Seitenwechsel mit Kite in der Luft ist nicht gern gesehen. Quelle: surfen-sh.de
  • Kiter, Surfer, Foiler: Zwischen Geltinger Bucht und Schleimündung liegt seit März 2026 ein Ostsee-Naturschutzgebiet. Eine Befahrensverordnung mit saisonalen Sperrzonen für Segler, Kiter, Surfer und Foiler von November bis März ist in Vorbereitung (Stand 20.06.2026). Quelle: yacht.de

So prüfst du vor Ort, ob du fahren darfst

  1. Beschilderung am Strand oder Steg lesen. Sie geht jeder Liste vor, auch dieser.
  2. Tonnen und Zeichen auf dem Wasser kennen: weiße Tonnen mit gelbem Kreuz für Badezonen, Fahrwassertonnen in Rot und Grün.
  3. Schule oder Verein vor Ort fragen. Sie kennen Zonen und Absprachen, die in keiner Verordnung stehen.
  4. Wind und Wetter prüfen, bevor du rausfährst: Wind und Wetter.
  5. Schutzausrüstung tragen, gerade allein und am Steg: Helm und Weste.

Häufige Fragen zu Regeln beim Foilen

Darf man im Fahrwasser wingfoilen?

An der Küste nein. Die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung verbietet in § 31 das Fahren mit Kite- und Segelsurfbrettern im Fahrwasser, außer auf ausdrücklich freigegebenen Flächen. Surfer müssen außerdem allen Fahrzeugen ausweichen und dürfen nachts und bei verminderter Sicht nicht fahren.

Darf man im Nationalpark Wattenmeer wingfoilen?

Nur in den ausgewiesenen Kitesurfgebieten. Seit der Nordsee-Befahrensverordnung von April 2023 ist Wingsurfen dem Kitesurfen gleichgestellt. Windsurfen ist laut Nationalparkverwaltung Schleswig-Holstein auch außerhalb dieser Gebiete erlaubt.

Darf man an Badestränden foilen?

Nicht in den Badezonen. An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins werden von Mai bis September Badezonen mit weißen Tonnen mit gelbem Kreuz eingerichtet. Bei Badebetrieb darfst du dort nicht fahren, im Umkreis von 500 m gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 4,3 Knoten.

Darf man an jedem Steg pumpfoilen?

Eine allgemeine Regel für Pumpfoilen gibt es nicht. Ein Steg gehört immer jemandem, etwa einem Verein, einem Hafen oder der Gemeinde. Frag vor dem ersten Dockstart den Betreiber. Für die Hamburger Alster und die Pumpfoil-Orte in Berlin und Waren haben wir keine ausdrückliche Regel gefunden.

Ist Foilen in Sachsen erlaubt?

Ja, mit Wing oder Segel. Seit März 2024 ist Foilsurfen in Sachsen dem Windsurfen gleichgestellt und im Gemeingebrauch erlaubt, auch SUP-Foil. Kitefoil und eFoil bleiben genehmigungspflichtig nach § 7 Abs. 3 der Sächsischen Schifffahrtsverordnung.

Quellen

Text: Jean Hinz